Der Dienst von Menschen für Menschen ist das Fundament der Inneren Sicherheit

19. April 2018 | Neuer Landesvorsitzender Cioma will eine solidarische GdP und hat klare Pläne | Mit einem deutlichen Votum von fast 70 Prozent haben sich die Wahlberechtigten des 52. Landesdelegiertentages gestern für Norbert Cioma als Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei entschieden. Dieser legte bei der Eröffnungsrede am Donnerstagmorgen vor zahlreichen Ehrengästen – stellvertretend genannt Innensenator Andreas Geisel, Polizeipräsidentin Barbara Slowik und der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow – gleich mal ein paar zentrale Forderungen vor. (...)

Weißer Rauch aus dem Bunsen-Saal – Norbert Cioma neuer Landesvorsitzender der GdP Kriminalhauptkommissar tritt die Nachfolge von Kerstin Philipp an

19. April 2018 | Die Nachfolge von Kerstin Philipp ist geklärt. Die insgesamt 126 Wahlberechtigten des 52. Landesdelegiertentages der GdP Berlin stimmten im Bunsen-Saal in Adlershof bei der Frage nach dem zukünftigen Landesvorsitzenden mehrheitlich für Kriminalhauptkommissar Norbert Cioma. Der 50-Jährige folgt auf Kerstin Philipp. Die Tarifexpertin und stellvertretende Bundesvorsitzende agierte seit 2014 als GdP-Landeschefin, entschied sich aber bereits vor Monaten dafür, nicht erneut für den Landesvorsitz zu kandidieren und das Zepter weiterzureichen. (...)

PM DGUV: Auf App-Wegen

19. April 2018 | Lärm messen mit der App empfiehlt sich nicht
Immer mehr Menschen nutzen im Alltag mobile Apps, nicht zuletzt für berufliche Zwecke. Doch die digitalen Helfer eignen sich nicht für jede Aufgabe, auch wenn sie zunächst den Anschein erwecken. Das gilt vor allem für sogenannte Lärm-Apps. Für richtige Lärm-Messungen sind diese nicht geeignet, erklärt das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) anlässlich des Tages gegen den Lärm am 25. April. Wer Lärmwerte exakt bestimmen müsse, sollte in jedem Fall Fachleute hinzuziehen.

Ob Nachschlagewerk, Werkzeug oder Messgerät: Millionen von Apps machen das Smartphone zum multifunktionalen Helfer. Wasserwaage oder Business-Ratgeber sind in Minutenschnelle heruntergeladen und ersetzen Fachwissen und technisches Gerät. Dazu zählen auch mehr als 100 Apps zum Messen von Umgebungslärm.

"Gehörschädigender Lärm beginnt ab einem Pegel von 85 dB(A), der täglich über acht Stunden anhält.", sagt Dr. Florian Schelle, Lärmexperte im IFA. Die sogenannten Lärm-Apps seien allerdings nicht geeignet zu bestimmen, ob laute Geräusche - egal wo - tatsächlich über oder unterhalb dieser gesundheitsgefährdenden Grenze liegen.

Der Grund hierfür ist einfach: Handys filtern bestimmte Frequenzen im Geräuschspektrum, damit vor allem Sprache gut verstanden und Umgebungsgeräusche weitestgehend ausgeblendet werden. Diese Filterfunktion kann sich zudem mit jedem Handyupdate ändern.

Schelle: "Für eine erste, sehr grobe Einschätzung im privaten Rahmen mag die App auf dem Handy sinnvoll sein. Wenn es aber darum geht, exakt über die Höhe von Lärmbelastungen zu entscheiden, raten wir von Lärm-Apps dringend ab." Wird im privaten Bereich eine verlässliche und damit gerichtsfeste Lärmmessung benötigt, empfiehlt sich der Gang zur Fachstelle. Der Lärmexperte des IFA rät: "Beauftragen Sie im Zweifelsfall spezielle Ingenieurbüros oder suchen Sie nach öffentlich bestellten Gutachtern über die Industrie- und Handelskammern. Gibt es am Arbeitsplatz Probleme mit Lärm, wenden Sie sich an Ihre Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse."

Weiterführende Informationen:

Quelle : Herausgeber: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) - Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen | Glinkastraße 40 | 10117 Berlin | Tel.: 030 288763800 | Fax: 030 288763818 | E-Mail: newsletter@dguv.de | Internet: http://www.dguv.de | Infoline der gesetzlichen Unfallversicherung: Allgemeine Informationen zu Arbeitsunfällen, Wegeunfällen und Berufskrankheiten sowie Berufsgenossenschaften und Unfallkassen unter Telefon: 0800 60 50 40 4 und per E-Mail unter info@dguv.de

TVöD-Tarifergebnis 2018: Lohnplus von 7,5 Prozent - 30 Monate Laufzeit

18. April 2018 | TVöD-Tarifrunde 2018: Lohnplus von 7,5 Prozent im öffentlichen Dienst – Laufzeit 30 Monate | Das TVöD-Tarifergebnis im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen steht: In drei Schritten erhalten die Beschäftigten bei Bund und Kommunen insgesamt 7,5 Prozent mehr Geld. Die Laufzeit beträgt 30 Monate. In den unteren Einkommensgruppen gibt es zudem eine Einmalzahlung von 250 Euro. | Mehr zum TVöD-Tariferegbnis...

Quelle : Verantwortlich für den Inhalt:Sebastian Henneke | Wilhelm-Stolze-Str. 29 | 10249 Berlin | Telefon: 0176/74927886 | Mail: oed.news(at)gmail.com | Weitere Hinweise zum Datenschutz: http://oeffentlicher-dienst-news.de/impressum/

GdP Berlin in den Medien

17. April 2018

52. Landesdelegiertentag der Gewerkschaft der Polizei in Adlershof

17. April 2018 | Feldmann oder Cioma – Mittwoch entscheidet sich Nachfolge von Kerstin Philipp | 126 Delegierte stimmen am morgigen Mittwoch über den zukünftigen Landesvorsitz der Gewerkschaft der Polizei ab. Auf dem 52. Delegiertentag der GdP Berlin soll die Nachfolge der amtierenden Landesvorsitzenden Kerstin Philipp, die das Zepter auf eigenen Wunsch weitergibt, geklärt werden. Am Donnerstag treten neben dem neuen Landesvorsitzenden dann unter anderem auch Innensenator Andreas Geisel sowie der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow vor das Plenum. Auch Polizeipräsidentin Barbara Slowik zählt zu den Gästen. (...)

Erfolgreiche Gespräche mit dem Innensenator zur Verbesserung der Arbeitssituation bei der Feuerwehr

16. April 2016 | Einigung über 44-Stunden-Woche und Überstundenauszahlung | Im Rahmen einer Expertenrunde lud Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Montagmorgen Personalräte und Gewerkschaftsvertreter in die Klosterstraße, um gemeinsam über eine Entlastung der Arbeitssituation bei der Berliner Feuerwehr zu beraten. Wenngleich es am Ende zu keiner unterschriebenen Regelung kam, gingen Geisel und Karsten Göwecke, der ständige Vertreter des Landesbranddirektors, auf die Forderungen von DFeuG, ver.di sowie der GdP ein und sicherten wesentliche Verbesserungen zu. Für weitere Schritte ist ein Gespräch mit dem Finanzsenator von Nöten. (...)

Erholungsurlaub für Tarifbeschäftigte | Übertragung von Urlaubsansprüchen in das Folgejahr – GdP im Austausch mit der Landesregierung

12. April 2018 | GdP-Info Berlin: 14/2018

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
bereits im September 2008 hat das Bundesministerium des Innern die Frage der Übertragung von Urlaubsansprüchen in das Folgejahr für Tarifbeschäftigte geklärt. Mit Erlass (Z 1b-001 301/37) wurde festgelegt, dass für den Erholungsurlaub der Tarifbeschäftigten des Bundes die geltende Regelung für Beamtinnen und Beamte des Bundes nach § 7 Erholungsurlaubsverordnung analog Anwendung findet. Dieser folgend soll Urlaub grundsätzlich im Urlaubsjahr gemacht werden, verfällt aber erst, wenn er nicht innerhalb der zwölf Monate nach dem Urlaubsjahr genommen und abgewickelt (bis zum 30. Dezember) wird.

Wir haben diese Regelung Anfang April dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller sowie den Senatoren für Inneres und Sport (Andreas Geisel) bzw. Finanzen (Matthias Kollatz-Ahnen) vorgelegt und darum gebeten, diese Regelung für die Tarifbeschäftigten des Landes Berlin zu übertragen. Wir haben gestern eine Antwort aus der Senatskanzlei erhalten. In dieser wurde uns mitgeteilt, dass der Regierende Bürgermeister sich dem Thema persönlich annimmt und er die beiden zuständigen und ebenfalls angeschriebenen Senatsverwaltungen um eine Stellungnahme zu unserem Vorschlag gebeten hat. Wir werden über den weiteren Werdegang berichten.

Mit freundlichen Grüßen
Der Landesbezirksvorstand