DGUV Newsletter, Oktober 2017

20. Oktober 2017
  1. kommmitmensch – Kampagne zur Kultur der Prävention gestartet
  2. Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle im ersten Halbjahr gestiegen
  3. Deutscher Arbeitsschutzpreis 2017: Preisverleihung auf der A+A
  4. R(h)ein Inklusiv beim Köln-Marathon
  5. Für eine gute Präventionskultur
  6. Wenn Retter in Not geraten: Übergriffe belasten Einsatzkräfte
  7. VBG-App bei Weltkongress in Singapur prämiert
  8. Ablenkung am Steuer - eine große Gefahrenquelle im Straßenverkehr
  1. Erfolge eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements
  2. AIRMON 2017 – Ein Rückblick
  3. Deeskalation trainieren
  4. Thema Inklusion im Arbeitsleben
  5. BGHW-Infoportal "Das sichere Lager" ist online
  6. Fragebögen in einfacher Sprache
BILDUNG UND ERZIEHUNG
  1. Ganztag setzt sich durch
  2. Ohne Unfall zur Berufsschule - neuer Podcast
  3. BBS: Werkstattsicherheit mit Sprachlernklassen
  4. Die MusterKiTa als Beispiel guter Praxis (IFA Report 4/2017)
RATGEBER
  1. Gefährdungen online beurteilen
  2. Gesund arbeiten am Bildschirm - auch zu Hause
MEDIEN
  1. Prävention für eine Welt ohne Arbeitsunfälle
  2. Gesundheitliche Effekten für Beschäftigte im Steinsalzbergbau
  3. Gesundheitliche Chancengleichheit im Betrieb
  4. Neue und aktualisierte Medien
TERMINE
  1. Termine und Veranstaltungen

Quelle : Herausgeber: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) - Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen | Glinkastraße 40 | 10117 Berlin | Tel.: 030 288763800 | Fax: 030 288763818 | E-Mail: newsletter@dguv.de | Internet: http://www.dguv.de | Aktuelle Stellenangebote der DGUV | Infoline der gesetzlichen Unfallversicherung: Allgemeine Informationen zu Arbeitsunfällen, Wegeunfällen und Berufskrankheiten sowie Berufsgenossenschaften und Unfallkassen unter Telefon: 0800 60 50 40 4 und per E-Mail unter info@dguv.de

Bezirksgruzppenwahl LKA 2017 | Mitteilung des Wahlvorstandes zum Wahlausgang

19. Oktober 2017

Der Wahlaushang wurde in der GdP-Geschäftsstelle
Gewerkschaft der Polizei | Landesbezirk Berlin | Bezirksgruppe LKA
Kurfürstenstraße 112 | 10787 Berlin
 im Eingangsbereich (Bezirksgruppen-Briefkästen) ausgehangen.

Mündliche Verhandlung in Sachen „Streikrecht für Beamte“ am Mittwoch, 17. Januar 2018, 10.00 Uhr

19. Oktober 2017 | Aktenzeichen: 2 BvR 1738/12, 2 BvR 1395/13, 2 BvR 1068/14, 2 BvR 646/15 (...) vier Verfassungsbeschwerden, die sich gegen das Streikverbot für Beamte richten. (...)
 

GdP Berlin in den Medien

19. Oktober 2017
Quelle : GdP Berlin

[Boeckler-Impuls] Boom durch Binnennachfrage +++ Unsicherheit macht eine schlechte Figur +++ Mitbestimmung verringert die Ungleichheit

19. Oktober 2017 | Ausgabe 16/2017

Konjunktur | Boom durch Binnennachfrage | Die deutsche Wirtschaft wächst vor allem dank robuster Inlandsnachfrage. Das zeigt: Die lange Zeit verfolgte Exportstrategie ist nicht alternativlos.

Fleischwirtschaft | Mindestlohn als erster Schritt | In der deutschen Fleischwirtschaft gilt seit 2014 ein branchenweiter Mindestlohn. Verhindert er die Ausbeutung der Beschäftigten?

Gesundheit | Unsicherheit macht eine schlechte Figur | In den Industrieländern sind immer mehr Menschen fettleibig. Das liegt auch an der zunehmenden wirtschaftlichen Unsicherheit.

Gerechtigkeit | „Mitbestimmung verringert die Ungleichheit“ | Was hilft gegen Ungleichheit? Im Interview erklärt der Wissenschaftler Felix Hörisch, warum es gerechter zugeht, wenn Arbeitnehmer im Unternehmen mitbestimmen.

Arbeitswelt | Hochschulen: Mehr Arbeit, gleiches Geld | An den Hochschulen hat sich in den vergangenen 20 Jahren viel verändert. Was das für den Alltag von Bibliothekarinnen, Technikern oder Sekretärinnen bedeutet, zeigt eine neue Studie: höhere Anforderungen bei gewohnt niedriger Bezahlung.

Trends und Nachrichten | Job-Risiko Brexit, die reichsten Konzerne, Unterbeschäftigung in Deutschland, was Krankheiten kosten

Ausgabe zum Download

Quelle : Hans-Böckler-Stiftung · Redaktion Böckler Impuls | Hans-Böckler-Str. 39 · 40476 Düsseldorf | Telefon +49/ 211/ 77 78-631 · Fax +49/ 211/ 77 784-631 | E-Mail redaktion-impuls@boeckler.de | Die Hans-Böckler-Stiftung ist eine Stiftung nach dem Privatrecht. | Vertretungsberechtigte Person: Michael Guggemos (Sprecher der Geschäftsführung)

Malchow: Innere Sicherheit muss Schwerpunkt künftiger Regierungsarbeit sein

18. Oktober 2017 | GdP zu Sondierungsgesprächen | Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) appelliert an die Sondierungsparteien, die innere Sicherheit in Deutschland zu einem Schwerpunkt der Regierungsarbeit in der neuen Legislaturperiode zu machen. „Nach den vielen Worten von Politikern im Wahlkampf ist es angesichts zunehmender Gewaltbereitschaft im Alltag an der Zeit, den Sorgen und Ängsten der Menschen auch Rechnung zu tragen. Es wäre gefährlich, das in Umfragen zum Ausdruck gekommene Unsicherheitsgefühl einer deutlichen Mehrheit der Bevölkerung zu ignorieren und damit den Rechtspopulisten in die Hände zu spielen“, sagte Malchow vor dem am Freitag anberaumten ersten Sondierungsgespräch von CDU, CSU, FDP und Grüne in Berlin. (...)

Quelle : GdP Bund : https://www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/id/DE_GdP-Forderungen-zu-Sondierungsgespraechen?open&ccm=000

Landtagswahl Niedersachsen, Gewerkschaften und Jamaika, Lobbyismus in der Schule, Aktienrückkäufe

18. Oktober 2017 | einblick - der DGB-Newsletter

So haben GewerkschafterInnen in Niedersachsen gewählt | Wie haben die GewerkschafterInnen in Niedersachsen gewählt? Welche Parteien stehen in der Gunst der gewerkschaftlich organisierten Frauen und Männer vorn? Die einblick-Wahlgrafiken zur Landtagswahl in Niedersachsen. | zum Beitrag

Neue Chance für die Gewerkschaften | Während die schwarz-gelb-grünen Koalitionsverhandlungen im Bund noch nicht einmal begonnen haben, will die neue Jamaika-Koalition in Schleswig-Holstein den Mindestlohn schon abschaffen. Für ArbeitnehmerInnen verheißt das nichts Gutes. Doch es gibt auch Grund zur Hoffnung. | zum Beitrag

Von McDonald's bis Bundeswehr: Lobbyismus im Klassenzimmer |
Kochkurse, Malwettbewerbe, Angebote zur Berufsorientierung: Unter dem Deckmantel der Bildungsförderung drängen Wirtschaftsunternehmen, Institutionen und Verbände massiv in die Schulen. Welche Folgen hat das für das Bildungswesen? | zum Beitrag 

Aktienrückkäufe: Kurspflege freut Aktionäre | Viele börsennotierte Firmen nutzen die Gewinne lieber für Aktienrückkäufe, statt das Geld in Beschäftigte, Technologien und Entwicklung zu stecken. Doch klar ist: Nur, wer heute investiert, sichert sich die wirtschaftliche Existenzgrundlage für morgen. | zum Beitrag

Quelle : Impressum | Verantwortlich Deutscher Gewerkschaftsbund Bundesvorstand | Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin | Telefon: +49 30.240 60-211, Telefax: +49 30.240 60-324 | E-Mail: einblick (at) dgb.de / internetredaktion.bvv (at) dgb.de | Vertretungsberechtigt Reiner Hoffmann (Vorsitzender), Elke Hannack (stellvertretende Vorsitzende) | Presserechtlich verantwortlich Maike Rademaker, Abteilungsleiterin Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Jeder zweite Beschäftigte wünscht sich mehr Sicherheit und Gesundheit im Unternehmen | In der ersten Jahreshälfte 2017 haben 223 Menschen ihr Leben durch einen Arbeitsunfall verloren.

18. Oktober 2017 | Berufsgenossenschaften und Unfallkassen starten neue Präventionskampagne kommmitmensch | Rund die Hälfte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sieht bei der Sicherheit und Gesundheit in ihrem Betrieb Verbesserungspotenzial. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage von Unfallkassen und Berufsgenossenschaften zum Auftakt ihrer neuen Präventionskampagne kommmitmensch. Befragt zu den Themen innerbetriebliche Kommunikation, Beteiligung, Betriebsklima, Fehlerkultur, Führung sowie Sicherheit und Gesundheit, bewertete nur jeder Fünfte die Situation im Unternehmen überaus positiv. Rund die Hälfte war hingegen eher unzufrieden mit den Informationen und Angeboten zu Sicherheit und Gesundheit. Vor allem von den Führungskräften wünschten sich die Beschäftigten mehr Aufmerksamkeit für das Thema.

Die neue Kampagne kommmitmensch will deshalb sowohl Führungskräfte als auch Beschäftigte ins Boot holen, um zu zeigen: Sicherheit und Gesundheit sind wertvolle Ressourcen für Unternehmen und Beschäftigte. "Ein Unternehmen, das dafür sorgt, dass seine Beschäftigten keinen körperlichen und psychischen Gefahren ausgesetzt sind, trägt dazu bei, dass sich weniger Unfälle ereignen und Beschäftigte seltener krankheitsbedingt ausfallen", so Dr. Walter Eichendorf, stv. Hauptgeschäftsführer des Spitzenverbandes der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen (DGUV). "Dadurch steigen Qualität und Attraktivität der Unternehmen und sie können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig binden."

Einer der Anlässe für die Kampagne ist, dass die Unfallzahlen in den vergangenen Jahren nicht mehr so deutlich wie vorher gesunken sind. "Um dem Ziel der Vision Zero, einer Welt ohne Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Erkrankungen, immer näher zu kommen, brauchen wir einen ganzheitlichen Präventionsansatz", erklärt Eichendorf. "Hinzu kommt, dass die Art, wie wir arbeiten und leben, sich tiefgreifend wandelt. Wir müssen deshalb mögliche Risiken in den Blick nehmen, bevor sie in der betrieblichen Praxis ankommen. Der Schlüssel ist eine Unternehmenskultur, in der Sicherheit und Gesundheit bei allen Entscheidungen mitgedacht werden - kurz eine Präventionskultur."

So lenkt die Kampagne den Blick darauf, welchen Stellenwert Sicherheit und Gesundheit in Betrieben und öffentlichen Einrichtungen genießen. Zugleich zeigt sie, wo die Stellschrauben für eine gute Präventionskultur liegen - in den Handlungsfeldern Führung, Kommunikation, Beteiligung, Fehlerkultur, Betriebsklima, Sicherheit und Gesundheit. kommmitmensch unterstützt Unternehmen und Beschäftigte dabei, die zentralen Handlungsfelder in ihrem Betrieb zu entdecken und dort anzusetzen.

Mehr zu den Hintergründen der Kampagne gibt es unter www.kommmitmensch.de . Dort stehen unter anderem Handlungshilfen, Checklisten und Hintergrundinformationen zur Verfügung.

Umfrage | Im Rahmen der Umfrage wurden insgesamt 510 Unternehmerinnen und Unternehmer sowie 994 Beschäftigte mit und ohne Führungsfunktion in einer standardisierten Befragung über ein Onlinepanel eines Meinungsforschungsinstituts befragt. Abgefragt wurden die sechs Handlungsfelder Führung, Kommunikation, Beteiligung, Fehlerkultur, Betriebsklima sowie Sicherheit und Gesundheit. Mit ihnen lässt sich der Stellenwert von Sicherheit und Gesundheit in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen beschreiben.

Die Befragung ergab, dass die Unternehmensleitungen die sechs abgefragten Aspekte überwiegend positiv bis sehr positiv bewerten. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne Führungsverantwortung beurteilten die sechs Aspekte hingegen wesentlich kritischer als die Unternehmensleitungen und Beschäftigten mit Führungsaufgaben. Insgesamt haben 4 von 5 der befragten Angestellten keine besondere Funktion bzgl. der Sicherheit und Gesundheit im Unternehmen.

Quelle : Herausgeber : Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) - Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen | Glinkastraße 40 | 10117 Berlin | Tel.: 030 288763800 | Fax: 030 288763818 | E-Mail: newsletter@dguv.de | Internet: http://www.dguv.de | Infoline der gesetzlichen Unfallversicherung: Allgemeine Informationen zu Arbeitsunfällen, Wegeunfällen und Berufskrankheiten sowie Berufsgenossenschaften und Unfallkassen unter Telefon: 0800 60 50 40 4 und per E-Mail unter info@dguv.de

In der ersten Jahreshälfte 2017 haben 223 Menschen ihr Leben durch einen Arbeitsunfall verloren. Das sind 25 tödliche Arbeitsunfälle mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Auch wenn sich hieraus noch keine Aussagen über die Entwicklung für das Gesamtjahr ableiten lassen, erinnern die vorläufigen Statistiken der gesetzlichen Unfallversicherung daran: Um eine Welt ohne tödliche und schwere Arbeitsunfälle zu erreichen, sind weitere Anstrengungen nötig.

- Interview: Am 18. Oktober starten Berufsgenossenschaften und Unfallkassen ihre neue Kampagne kommmitmensch zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Das Ziel: die Kultur der Prävention in den Unternehmen zu fördern. DGUV Kompakt sprach mit Dr. Walter Eichendorf, stv. Hauptgeschäftsführer der DGUV, über die neue Kampagne, warum Prävention sich lohnt und welche Rolle Führungskräfte bei der Etablierung einer neuen Präventionskultur spielen.

- Die Europäische Kommission hat einen Vorschlag zur Überarbeitung der EU-Rechtsvorschriften zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit vorgelegt. Die in den Verordnungen enthaltenen Regelungen garantieren, dass niemand, der in einen anderen Mitgliedstaat zieht, seinen Sozialschutz verliert. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat zu der Novellierung Stellung genommen.

Die Ausgabe Oktober 2017 von "DGUV Kompakt" können Sie unter folgendem Link im PDF-Format abrufen: <http://www.dguv.de/cmsbs-restproxy/t/nl?t=5L9IO.63TLX.F465B0AAD95E869DA27171726B9F8C18&d=http%3a%2f%2fwww.dguv.de%2fwebcode%2fm1349881&h=&i=>

GdP-Vorsitzender Malchow verweist auf kompliziertes Abschiebungsverfahren

18. Oktober 2017 | Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, hat in der Diskussion um Abschiebungen aus Deutschland darauf verwiesen, dass es sich dabei um ein kompliziertes Verfahren handelt. „Es muss stets rechtsstaatlich gehandelt werden, es gibt viele Akteure, unterschiedliche Kompetenzen und viele Möglichkeiten, eine Rückführung zu verhindern oder zumindest so lange zu strecken, um möglicherweise den Aufenthaltsstatus zu erhalten", erläuterte Malchow am Mittwoch in einem Live-Interview mit dem Nachrichtensender n-tv. In diesem Prozess spiele die Polizei noch gar keine Rolle. (...)

Quelle : GdP Bund : https://www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/id/DE_GdP-Chef-bei-n-tv-zum-Thema-Abschiebung?open&ccm=000

Verurteilter Nazi kassiert volle Bezüge – Verdacht der Nebenbeschäftigung mit GPR-Mitgliedern

17. Oktober 2017 | Gewerkschaft der Polizei fordert schnelle Aufklärung durch den Polizeipräsidenten | Laut eines Berichtes der Berliner Zeitung sind derzeit 13 Berliner Vollzugsbeamte aus unterschiedlichen Gründen vom Dienst suspendiert, sieben kassieren volle Bezüge. Einer von ihnen ist Andreas T., der durch deutliche Verankerung und Aktivitäten in der rechten Szene aufgefallen und wegen des Verwendens verfassungsfeindlicher Kennzeichen bereits zu einer Geldstrafe verurteilt wurde. Bisher scheiterte man beim Versuch, das Beamtenverhältnis aufzulösen, der Rechtsstreit hält an. Recherchen der Zeitung zur Folge soll er einen Paintball-Shop mit zwei Kollegen aus dem Gesamtpersonalrat betreiben. Ein schwerer Vorwurf, den Polizeipräsident Kandt schnellstmöglich aufklären sollte. (...)