Immer mehr Einsätze, immer weniger Planbarkeit – Ein Leben auf Abruf

24. März 2017

GdP fordert Entlastung für Kolleginnen und Kollegen der Bereitschaftspolizei

Wie aus einer Anfrage des Abgeordneten Peter Trapp (CDU) hervorgeht, hat sich die Belastung für die Einheiten der Berliner Bereitschaftspolizei durch außerplanmäßige Dienste im vergangenen Jahr noch mal erhöht. Die Gewerkschaft der Polizei verlangt, dass endlich eine Reaktion auf die täglichen Sicherheitsbedürfnisse der Hauptstadt erfolgt und neben einem deutlichen Personalzuwachs auch eine 4. Abteilung bei der Bereitschaftspolizei (BPA) geschaffen wird. (...)

Aus der heutigen Klausur der Bezirksgruppe LKA

23. März 2017

Wir schauen nach vorn!

Ist-Zustand
Die Beschäftigten des Landeskriminalamtes stellen einen “Gemischtwarenladen” dar.
Es sind alle Berufs- und Laufbahnzweige vertreten, wie z.B.

   - Kriminal- und Gewerbepolizei (gD, hD)
   - Schutzpolizei (mD, gD, hD)
   - Verwaltungsbeamte (mD, gD, hD)
   - Tarifbeschäftigte, fast aller Entgeltgruppen

Somit ist das LKA nicht als “homogen” anzusehen.
Eine weitere Schwierigkeit stellen die vielen LKA-Standorte dar. Jeder Standort hat seine Spezifika und somit -personalrats- wie auch gewerkschaftstechnisch- eigenen Anforderungen.

Im LKA ist von den Berufsvertretungen lediglich der BDK, den Gewerkschaften die GdP aktiv vertreten.

  
Regeln zur Klausurtagung
Zum Lesen bitte die Fotos anklicken!

Ein Blick zurück ...
Im Januar diesen Jahres setzten sich der Vorstand und Vertrauensmenschen der Bezirksgruppe LKA zusammen. Nach der 'verlorenen' Personalratswahl im November letzten Jahres war eine Rückschau nötig. Folgende -exemplarische- Ursachen wurden herausgearbeitet:

> In der Werbung zu den Personalratswahlen fand sich das LKA mit seinem ‘Charakter’ und der ‘Vielfalt’ nicht wieder.
> Defizite Bezirksgruppe und (damaliger) Personalrat:
1. In der letzten Legislaturperiode (2012-2016) des Personalrates LKA gab es eine hohe Fluktuation im Vorstand. Drei Mitglieder verließen den Vorstand (zwei wechselten in den Dienstbetrieb zurück, einer ging in den Ruhestand).
2. Analog dazu wechselten viele Mitglieder aus und in den Bezirksgruppenvorstand.
3. Der damalige Personalratsvorsitzende war ~10 Monaten als solcher im Amt.
Rein auf die Personalratstätigkeit bezogen waren viele Team-Mitglieder im Vorstand “jung”.
> Trotz Warnungen in den GLBV-, LBV- und GPR-Sitzungen, dass hinter den Berichterstattungen zum “Schießstätten-Skandal” vor allem der BDK steht, dies nicht zu unterschätzen sei, ist ‘niemand in der GdP’ darauf eingegangen.
> "Denkzettel-"Schreiben der Bezirksgruppe Dir 4 wurden uns hier vorgehalten. Die Schreiben sind so verfasst, dass beim unbedarften Leser der Eindruck entsteht, dass die Meldungen durch die Landes-GdP verfasst wurden und deren Meinung darstellt. Die Ausdrucksweisen der Textpassagen treffen in der Mehrheit der LKA-Kollegenschaft tendenziell auf Zustimmung, eher zu Missstimmungen bis zur Ablehnung.
> Die Klartext-'Enthüllungen' zu den Sitzungsgebärden des GLBV und Arbeitszeiten des GPR sprechen für sich.
> Es hat der Bezirksgruppe LKA (als auch dem Fachausschuss Kriminalitätsbekämpfung) keinen Vorteil gebracht, dass ‘das LKA’ im GLBV vertreten ist.
Die Bezirksgruppe LKA nimmt / der damalige Personalratsvorstand nahm Rücksicht auf die anderen Bezirksgruppen und Personalratsvorstände und akzeptiert deren Meinungen.
Auch scheint es in der Landes-GdP Konsens, dass die Bezirksgruppe LKA mit ‘seiner Kultur und Vielfältigkeit’ akzeptiert und anerkannt wird.
Es ist aber festzustellen, dass Hinweise “des LKA” nicht beachtenswert erscheinen.

Fazit

Die Bezirksgruppe LKA akzeptiert die Entscheidung der Wähler/innen des LKA zu den Personalratswahlen 2016.
Alle Aktiven / Handelnden der Bezirksgruppe LKA konzentrieren ihr Handeln und Tun auf die Bezirksgruppe LKA.


Der Blick nach vorn!
An der heutigen Klausur nahmen wieder der Vorstand und Vertrauensleute der Bezirksgruppe LKA teil. Nachdem wir Burkhard Opitz' Vorträgen zu den Themen "Aufbau und Ziele der GdP" sowie "Gewerkschaft ./. Personalrat - Schnittmengen und Unterschiede" lauschten, ging es ans Eingemachte:

"Was wollen, was können und was fordern wir?"


Als erstes wurde gefragt: Was finde ich an meiner Bezirksgruppe LKA gut?

Zum Lesen bitte das Bild anklicken!

Weiter ging es mit der Frage: Was sollte die Bezirksgruppe LKA ändern?

Zum Lesen bitte das Bild anklicken!

Die letzte Frage der "Stationsdebatten": Was wünsche ich mir von meiner GdP?

Zum Lesen bitte das Bild anklicken!


Aus den Ergebnissen haben wir vier große Themen herausgestellt und Handlungsvorschläge erarbeitet. Erster Themenkomplex war "Mitglied/er"

Zum Lesen bitte das Bild anklicken!

Der zweite Themenkomplex "Sitzungen der Bezirksgruppe LKA"

Zum Lesen bitte das Bild anklicken!

Der vorletzte Themenkomplex "Darstellung der Bezirksgruppe LKA"

Zum Lesen bitte das Bild anklicken!

Der vierte und letzte Themenkomplex "Forderungen an die Landes-GdP"

Zum Lesen bitte das Bild anklicken!

Zum Ende hin zeigten sich alle Teilnehmer/innen zufrieden. Ihre Empfehlungen versetzen den Bezirksgruppenvorstand in die Lage, nötige und zeitgemäße Änderungen anzugehen!
Aber auch, Kritiken, Vorschläge und Empfehlungen der Bezirksgruppe LKA in die "Landesklausur" im April d. J. hineinzutragen. (nc)

Charité-Untersuchung zu Gesundheitsbelastungen auf Schießständen startet

23. März 2017

GdP begrüßt Studien-Beginn, kritisiert aber Auswahlkriterien der Probanden und Sorglosigkeit der Behördenleitung


Fast eineinhalb Jahre, nachdem durch einen Beitrag des rbb Fernsehen das Thema Gesundheitsbelastungen auf den Schießständen in die Öffentlichkeit gebracht wurde, soll an der Charité eine Langzeitstudie mit 300 Probanden beginnen, die über Gesundheitsrisiken durch das Schießtraining aufklären soll. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt den Beginn, hinterfragt aber die Auswahlkriterien und das Verhalten der Behördenleitung. (...)

Quelle : GdP Berlin : https://www.gdp.de/gdp/gdpber.nsf/id/DE_Charit-Untersuchung-zu-Gesundheitsbelastungen-auf-Schiessstaenden-startet?open&ccm=000

Härtere Strafen für Angriffe auf Polizei auf politischer Zielgerade

22. März 2017

Malchow: Jahrelanges Engagement der GdP für besseren Schutz der Polizei erfolgreich

Das hartnäckige Drängen der Gewerkschaft der Polizei (GdP) nach härteren Strafen für Angriffe auf Polizeibeamtinnen und -beamte endet nach den Worten des GdP-Bundesvorsitzenden Oliver Malchow erfolgreich und wird bald Gesetzeswirklichkeit. „Wir sind endlich auf der politischen Zielgeraden angekommen, unsere langjährigen Forderungen finden sich in der Gesetzesvorlage eins zu eins wieder“, sagte Malchow vor der am Mittwochnachmittag unter Beteiligung der GdP stattfindenden Expertenanhörung im Deutschen Bundestag zum von Bundesjustizminister Heiko Maas vorgelegten sogenannten Schutzparagrafen für Vollstreckungsbeamte und Rettungskräfte. (...)

Quelle : GdP Bundesvorstand : https://www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/id/DE_GdP-bei-Expertenanhoerung-zu-Schutzparagraf-fuer-Polizei-und-Rettungskraefte-in-Deutschem-Bundest?open&ccm=000

Work-Life-Balance im öffentlichen Dienst

23. März 2017

Titel - Magazin für Beamtinnen und Beamte 3/2017

Arbeitszeitreport Deutschland 2016

Kaum ein anderer Aspekt der Arbeit wirkt sich auf unser Privatleben aus, wie die Gestaltung der Arbeitszeit. Durch sie ist bestimmt, welche Zeit zur Erholung und für private Verpflichtungen zur Verfügung steht. Der Arbeitszeitreport Deutschland 2016 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) berichtet aktuelle Zahlen zur Verbreitung verschiedener Arbeitszeitformen und zeigt, wie diese in Zusammenhang mit der Work-Life-Balance von Beschäftigten stehen. (...)

1500 Berliner Polizisten sind krank im Dienst

23. März 2017

Überlastete Polizei-Ärzte

Die Betriebsärzte kommen mit der Bearbeitung von Anträgen auf Arbeitsunfähigkeit nicht mehr hinterher. Polizisten warten auf Termine. (...)

Quelle : Berliner Morgenpost Online : Artikel von Ulrich Kraetzer und Alexander Dinger : http://www.morgenpost.de/berlin/article210021525/1500-Berliner-Polizisten-sind-krank-im-Dienst.html

Prekäre Beschäftigung

23. März 2017

DGB fordert Verbesserungen für Minijobber

Unterhalb der 450-Euro-Grenze verkümmern Arbeitnehmerrechte. Das dokumentierte bereits 2013 eine Studie. Nun legte der DGB nach – und stellt klar, dass Minijobs für Millionen Deutsche die einzige Erwerbsquelle sind. (...)

Quelle : Handelsblatt.com : http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/prekaere-beschaeftigung-dgb-fordert-verbesserungen-fuer-minijobber/19558764.html

Berliner Besoldung im Tabellenkeller

21. März 2017

DGB: Deutlicher Aufschlag auf das Tarifergebnis der Angestellten nötig

Einen deutlichen Aufschlag auf das Tarifergebnis fordert die DGB-Vorsitzende Berlin-Brandenburg, Doro Zinke, für die Besoldung der Beamten in Berlin. „Berlin ist bei der Besoldung durchgehend im Tabellenkeller, ein Lehrer beispielsweise verdient in Berlin mehrere Tausend Euro weniger als in Bayern“, sagt Zinke. Auf das Tarifergebnis für die Landesangestellten müsse darum bei der Übertragung auf die Beamten deutlich mehr aufgeschlagen werden als die bisher vom Senat festgelegten 0,5 Prozent. (...)

Recherche der GdP zur Personalentwicklung bei Polizei in Bund und Ländern

20. März 2017

Malchow: Auch künftig zu wenig Polizei

Das vollmundige Versprechen vieler Länderinnenminister, in den nächsten Jahren deutlich mehr Polizeistellen zu schaffen, entpuppt sich nach einer Recherche der Gewerkschaft der Polizei (GdP) als politischer Aktionismus. „Die Rechnung ‚mehr Polizei = mehr Sicherheit‘ wird vielerorts in Deutschland erst einmal nicht aufgehen“, sagte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow am Montag in Berlin. Von 2015 bis 2021 werden fast 60.000 Polizeivollzugsbeamte in Bund und Ländern pensioniert. Das sind fast 30 Prozent aller Polizisten hierzulande. Dem stehen lediglich rund 72.000 neue Beamte gegenüber. Von den 12.000 neuen Kräften sind allein etwas mehr als 7.000 bei Bundespolizei und Bundeskriminalamt neu im Dienst. Die von der GdP geforderten 20.000 neuen Stellen würden damit bei weitem nicht erreicht. (...)


Polizisten deutlich stärker belastet als andere Beschäftigte

20. März 2017

DGB-Index Gute Arbeit

Beschäftigte im öffentlichen Dienst - und unter ihnen vor allem Polizistinnen und Polizisten - sind deutlich höheren emotionalen Belastungen ausgesetzt als andere Beschäftigte. Das zeigt eine Auswertung des DGB-Index Gute Arbeit. (...)

Quelle : DGB Bundesvorstand : http://www.dgb.de/themen/++co++f6093c88-0d68-11e7-95cb-525400e5a74a

Aus dem Berliner Abgeordnetenhaus : Fragen zum Jahresüberschuss 2016


Schriftliche Anfrage vom 16. Februar 2017

 
  
  
Zum Lesen bitte die Bilder anklicken!
 
Weitere schriftlichen Anfragen aus dem Berliner Abgeordnetenhaus: Hier klicken!

2.922 verletzte Polizisten und 380 verletzte Feuerwehrbeamte in nur einem Jahr

16. März 2017

GdP fordert respektvollen Umgang und mehr Schutz für die Kollegen

In der letzten Nacht flogen an der Rigaer Straße von einem Dach Steine auf einen Einsatzwagen der Polizei. Später wurde die Besatzung eines angeforderten Polizeihubschraubers mittels Laser-Pointer geblendet. Zum Glück bezahlte kein Kollege diesen Einsatz mit einer Verletzung. Seltenheit, allein im vergangenen Jahr wurden 2.922 Polizistinnen und Polizisten sowie 380 Kolleginnen und Kollegen von der Feuerwehr bei der Ausübung ihres Dienstes verletzt. Die Gewerkschaft der Polizei fordert neben einem respektvollen Umgang die schnelle Umsetzung der versprochenen Verbesserungen in Sachen Ausrüstung. (...)
 

Internationale Studie zum Vertrauen der Menschen in Institutionen und Branchen

15. März 2017

Global Trust Report – eine Studie des GfK Vereins

Zitat: "Das Vertrauen der deutschen Bevölkerung in die Polizei ist hoch wie nie zuvor. Die Bundeswehr erreicht den höchsten Vertrauenszuwachs bei den Institutionen. Die Bundesregierung büßt zwei Prozentpunkte gegenüber der Umfrage aus dem Jahr 2015 ein. Unter den Wirtschaftsbereichen bleibt das Handwerk der vertrauenswürdigste. Während die Energie- und Wasserversorger weiter Vertrauen dazugewinnen, erleidet die Automobilbranche einen großen Vertrauensverlust. Das ergibt der „Global Trust Report 2017“, eine Studie des GfK Vereins in 25 Ländern, die das Vertrauen in Institutionen und Branchen ermittelt."

GfK Verein Jahresbericht 2015-2016 (PDF)