Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts: Berliner Besoldung nicht amtsangemessen

22. September 2017 | Meilenstein im Kampf für eine angemessene Besoldung der Berliner Beamtinnen und Beamten. Am heutigen Freitag entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, dass die Besoldung des Landes Berlin in den Besoldungsgruppen A 9 bis A12 zwischen 2008 und 2015 in verfassungswidriger Weise zu niedrig bemessen war. Dies gilt auch für die Richterbesoldungsgruppen R1 bis R3 in den Jahren 2009 bis 2015. Jetzt muss das Bundesverfassungsgericht entscheiden, die Entscheidung in insgesamt acht Verfahren wurde dort vorgelegt. (...)
 

Mieten bringen viele an die Belastungsgrenze | Arbeit der Zukunft | Konzepte gegen die soziale Spaltung [Boeckler-Impuls]

21. September 2017 | Ausgabe 14/2017 | Der Informationsdienst der Hans-Böckler-Stiftung erscheint alle zwei Wochen mit Analysen rund um die Themen Arbeit, Wirtschaft und Soziales.

> Ungleichheit | Mieten bringen viele an die Belastungsgrenze | In vielen Großstädten wird bezahlbarer Wohnraum knapp. Bei vier von zehn Haushalten ist die Mietbelastung gefährlich hoch.

> Mindestlohn | Löhne rauf, Beschäftigung stabil | Der Mindestlohn zahlt sich auch für Beschäftigte aus, die schon zuvor über 8,50 Euro verdient haben. Nennenswerte Jobverluste sind selbst in Niedriglohnregionen nicht nachweisbar.
 
> Arbeitsmarkt | Frauen: Diskriminierung vom Start weg | Bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen werden Frauen diskriminiert – besonders in typischen Männerberufen.

> Verteilung | Konzepte gegen die soziale Spaltung | Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Was die Politik dagegen tun kann, zeigt eine Studie des IMK.

> Digitalisierung | „Es braucht den Willen zur Regulierung“ | Was bedeutet die Digitalisierung für die Beschäftigten? Darüber spricht Kerstin Jürgens. Die Soziologin hat die Böckler-Expertenkommission „Arbeit der Zukunft“ geleitet.

> Arbeitsmarkt | Wo prekär normal ist | Eine aktuelle Untersuchung über das Verlagswesen zeigt: Vor Prekarisierungstendenzen sind auch wissensintensive Dienstleistungen nicht sicher.

> Trends und Nachrichten | Die Deutschen nehmen selbst für kurze Arbeitswege meist das Auto, warum Praktika nach dem Studium sich nicht bezahlt machen und wer bei der Arbeit ständig unter Druck steht.
 

Quelle : Hans-Böckler-Stiftung · Redaktion Böckler Impuls | Hans-Böckler-Str. 39 · 40476 Düsseldorf | Telefon +49/ 211/ 77 78-631 · Fax +49/ 211/ 77 784-631 | E-Mail redaktion-impuls@boeckler.de | Die Hans-Böckler-Stiftung ist eine Stiftung nach dem Privatrecht. | Vertretungsberechtigte Person: Michael Guggemos (Sprecher der Geschäftsführung)

GdP zur Bundestagswahl am Sonntag

21. September 2017 | Malchow: Vom Stimmrecht Gebrauch machen | Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, appelliert an die rund 180.000 GdP-Mitglieder, bei der Bundestagswahl am 24. September vom Stimmrecht Gebrauch zu machen. „Hierzulande werden am kommenden Sonntag die politischen Weichen für die kommenden vier Jahre gestellt, auch sicherheitspolitisch, und jeder Einzelne kann darin mitwirken“, erklärte Malchow am Donnerstag in Berlin. Mit Blick auf die öffentlich spürbare Politikverdrossenheit betonte er: „Überlasst eine so wichtige Entscheidung nicht anderen. Denn fest steht: Wer wählt, entscheidet mit. Wer nicht wählt, wird trotzdem regiert.“ (...) | Zum pdf-Download des DEUTSCHE-POLIZEI-Sonderdrucks "DP-Interviews zur Bundestagswahl 2017"

Quelle : GdP Bund : https://www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/id/AREAFJ-DE_?open&ccm=000

Löhne in Europa, Umfrage zur Rente, Bälle für Parteien, Frauenpolitik Fehlanzeige, CETA in Kraft [einblick - der DGB-Newsletter]

21. September 2017
  • Europa: Ost-West-Lohnunterschiede größer als bisher angenommen | Beschäftigte in Osteuropa verdienen deutlich weniger als in westeuropäischen Ländern. Das ist bekannt. Dafür seien auch die Lebenshaltungskosten in Osteuropa niedriger, lautet die übliche Begründung. Doch stimmt das? | zum Beitrag
  • Rentenpolitik: "Jetzt liegt der Ball in Ihrem Feld!" | Bereits rund 80.000 Bürgerinnen und Bürger haben unseren Rentenappell gegen den Sinkflug bei der gesetzlichen Rente unterzeichnet. Jetzt liegt der Ball im Feld der Politik. Sie muss nach der Bundestagswahl für einen Kurswechsel in der Rentenpolitik sorgen. Das machen wir in dieser Woche mit symbolischen "Ballübergaben" an die Bundestagsparteien deutlich. | zum Beitrag
  • Umfrage: Das denken Partei-Anhänger zur Rente | Die Kanzlerin meint, dass sich in der Rentenpolitik bis zum Jahr 2030 nichts ändern muss. Was denken die Deutschen darüber? Und vor allem: Wollen auch die Jüngeren einen Kurswechsel bei der Rente? Eine aktuelle Umfrage gibt Antworten. | zum Beitrag
  • Meinung: Zwölf Sekunden für die Frauen | Die Hälfte der Bevölkerung kommt nicht voran – und nirgends ist es Thema im Wahlkampf. Selbst die linkeren Parteien haben für Frauenpolitik nur ein paar Sätze in ihren Wahlprogrammen, ganz weit hinten bei den Minderheiten. | zum Beitrag
  • Achtung: Heute tritt CETA teilweise in Kraft | Das umstrittene Freihandelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada tritt am 21. September 2017 teilweise in Kraft. Beide Seiten müssten sich jetzt "schleunigst zusammensetzen" und eine Überarbeitung starten, meint DGB-Vorstand Stefan Körzell. | zum Beitrag
Quelle : Deutscher Gewerkschaftsbund Bundesvorstand | Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin | Telefon: +49 30.240 60-211, Telefax: +49 30.240 60-324 | E-Mail: einblick (at) dgb.de / internetredaktion.bvv (at) dgb.de | Vertretungsberechtigt Reiner Hoffmann (Vorsitzender), Elke Hannack (stellvertretende Vorsitzende) | Presserechtlich verantwortlich Maike Rademaker, Abteilungsleiterin Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit | http://www.dgb.de/einblick

Sommerakademie der Datenschützer: Informationelle Nichtbestimmung allerorten

19. September 2017 | Während die Datenschützer von der kommenden Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) beflügelt werden, die ab 25. Mai 2018 gilt, neigen Anwender weiter dazu, den Datenschutz zu vernachlässigen. (...)

Gesundheitliche Chancengleichheit im Betrieb und wie sie gelingen kann | Pressemitteilung DGUV

18. September 2017 | Gesundheitliche Chancengleichheit im Betrieb und wie sie gelingen kann | iga.Report 35 über Gender, Gesundheitsförderung und Prävention in Unternehmen

Sind Polizisten auf Streife stärker gefährdet als Polizistinnen? Passt die Sicherheitsbekleidung im Betrieb Männern und Frauen? Ist die Mitarbeiterin aus der Buchhaltung krank, weil es zu sexuellen Belästigungen kam? Prävention und Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz haben vielfach auch eine geschlechtliche Dimension. Eine wissenschaftliche Publikation der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) zeigt, wie Unternehmen systematisch ungleiche Gesundheitschancen von männlichen und weiblichen Mitarbeitern erkennen und etwaige Defizite beheben können. 

Der iga.Report 35 "Gesundheitliche Chancengleichheit im Betrieb: Schwerpunkt Gender" stellt zentrale Leitlinien für ein geschlechtergerechtes und gesundheitsförderliches Arbeitsumfeld vor - vom Abbau von Stereotypen (wie z. B. "Kinderbetreuung ist Frauensache") bis zur Herstellung von Chancengleichheiten von Männern und Frauen. Es wird aufgezeigt, wie Prävention und Gesundheitsförderung im Arbeitsumfeld mit dem "Gender-Blick" betrachtet, gesundheitliche Gefährdungen erkannt und Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Dabei geht es unter anderem darum, wie Belastungen und der Zugang zu "Ressourcen" in Beruf und Familie - wie z. B. die freie Arbeitszeitgestaltung und Erholungsmöglichkeiten - bei den Geschlechtern verteilt sind. Der Report enthält zahlreiche Praxiswerkzeuge, darunter einen Fragebogen zum Thema "Gender und psychische Belastungen", Analyse-Tools sowie Tipps zur gendersensiblen Sprache. 

Die Anwendung der vorgestellten Maßnahmen und Werkzeuge kann Unternehmen viele Vorteile bringen: von der Erfüllung gesetzlicher Vorgaben oder firmeneigener ethischer Ansprüche bis hin zu einem ökonomischen Nutzen, z. B. durch die Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber. 


Quelle : Herausgeber: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) - Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen | Glinkastraße 40 | 10117 Berlin | Tel.: 030 288763800 | Fax: 030 288763818 E-Mail: newsletter@dguv.de | Internet: http://www.dguv.de | Infoline der gesetzlichen Unfallversicherung: Allgemeine Informationen zu Arbeitsunfällen, Wegeunfällen und Berufskrankheiten sowie Berufsgenossenschaften und Unfallkassen unter Telefon: 0800 60 50 40 4 und per E-Mail unter info@dguv.de

Wie sich Armut und Ungleichheit bekämpfen lassen | Hans-Böckler-Stiftung

18. September 2017 | Neue Studie mit 16 konkreten Vorschlägen | Die Starken mehr beteiligen, die Mitte stärken und Armut reduzieren: Die Hans-Böckler-Stiftung hat ein Drei-Säulen-Konzept vorgestellt, mit dem die wachsende Ungleichheit in Deutschland reduziert und die wirtschaftlichen Chancen für die Zukunft verbessert werden können. Die Vorschläge reichen von Änderungen im Steuersystem bis zur Stärkung der gesetzlichen Rente. (...)