Eine Information aus unserem Kollegenkreis

22. Mai 2017

Liebe Kolleginnen und Kollegen der Bezirksgruppe LKA,
 
wie uns aus dem Kolleg*innenkreis mitgeteilt wurde, hat der Personalrat LKA an alle Mitarbeit*innen des LKA 54 bei Bedarf seine Gesprächsbereitschaft zugesagt. Zitat aus dem Schreiben:
"Im Zusammenhang mit dem bestürzenden Terroranschlag vom Breitscheidplatz ist das LKA 54 in der letzten Zeit bedauerlicherweise mit negativen Schlagzeilen medial in den Fokus geraten.

Am heutigen Tag haben wir dazu dem ISOA im Abgeordnetenhaus beigewohnt. Für uns war dabei ersichtlich, dass insbesondere der eingesetzte Sonderermittler Herr Jost als neutraler Aufklärer auftrat und unter Hinweis auf seine Berufserfahrung als Staatsanwalt die Wichtigkeit der Unvoreingenommenheit den Anwesenden vor Augen führte.

Wir können nur erahnen wie viel Unruhe, Druck und eventuell Verunsicherung derzeit im Bereich des LKA 54 herrscht. Wir möchten Euch gern im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen und bieten ausdrücklich unsere Gesprächsbereitschaft an."
Ausdrücklich begrüßt die Bezirksgruppe LKA das Engagement des Personalrates LKA und bietet ebenfalls seine Hilfe für betroffene Kolleg*innen an! MAIL <

Bundesvorsitzender Malchow hebt hohen Stellenwert der Seniorenarbeit hervor

22. Mai 2017
 
Zweitägiger GdP-Seniorentag in Potsdam
Vize Radek: „Ihr steht für die Weitergabe von Werten, auf denen unsere Verfassung fußt“
 
Die Seniorenarbeit in der Gewerkschaft der Polizei (GdP) nimmt einen hohen Stellenwert ein. Das betonte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow am Montagnachmittag in Potsdam auf dem ersten auf Bundesebene durchgeführten Seniorinnen- und Seniorentag der GdP, der durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. „Schon recht frühzeitig entwickelte sich in unserer Gewerkschaft ein Gespür und der Pioniergeist für die Belange der Seniorinnen und Senioren. Der GdP-Bundeskongress beschloss 1986 in Mannheim, dass die Bundessatzung dahingehend ergänzt wird, dass zur Förderung der Seniorenarbeit in der GdP eine Seniorengruppe besteht“, blickte Malchow zurück. Die Seniorengruppe Bund der GdP kann in diesem Monat ihr 30-jähriges Bestehen feiern. Der Vorsitzende der Seniorengruppe Bund, Winfried Wahlig, hatte zuvor die 100 Teilnehmer begrüßt und die zweitägige Tagung eröffnet. (...)
 

Altersarmut in der Region droht weiterhin / DGB fordert Stabilisierung des Rentenniveaus

20. Mai 2017

Der DGB Berlin-Brandenburg hat zum dritten Mal seinen Rentenreport vorgelegt und darin eine fortbestehende Gefahr von Altersarmut in der Region festgestellt. Die durchschnittlichen Renten der Neurentner in Berlin und Brandenburg sinken inflationsbereinigt, der Anteil der Grundsicherungsempfänger steigt. (...> DGB Rentenreport Berlin-Brandenburg 2017 <

Für Kollegen gilt Unschuldsvermutung – Kommunikation durch Poli-zeiführung katastrophal

19. Mai 2017

Akte Anis Amri - Fehlende Glaubwürdigkeit in Berliner Polizei

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit wenigen Tagen wird viel über die Berliner Polizei gesprochen, Eure Arbeit in Frage gestellt, Ihr schweren Straftaten bezichtigt. „Das sind schwere Vorwürfe, die erhoben werden. Für unsere Kolleginnen und Kollegen gilt aber wie für jeden anderen Menschen auch solange die Unschuldsvermutung, wie etwas anderes bewiesen ist. Dennoch ist es verständlich, dass der Innensenator dem Verdacht nachgeht, er muss es in unserem Rechtsstaat“, stellt Thomas Spaniel, LKA-Bezirksgruppenvorsitzender der GdP klar. Innensenator Geisel hat am Mittwoch Ermittlungen gegen mehrere Beamte des LKA eingeleitet, denen im Fall Amri Strafvereitelung vorgeworfen hat. Spaniel: „Sollten Fehler gemacht worden sein, müssen die offengelegt werden. Unsere Behördenleitung hat in den letzten Monaten nicht gerade viel für die Glaubwürdigkeit der Berliner Polizei getan. Die gesamte Nachbereitung des Anschlags und auch die Kommunikation nach außen waren katastrophal, das wirft kein gutes Licht auf uns.“

Zum Lesen bitte das Bild anklicken!


Im Zuge der Nachbereitung des Terroranschlags auf dem Breitscheidplatz am 19.12, bei welchem zwölf Menschen getötet und über 60 verletzt wurden, hat der Berliner Senat aus unserer Sicht folgerichtig einen Sonderermittler eingesetzt. Bereits nach wenigen Wochen ist der frühere Bundesanwalt Bruno Jost auf Ungereimtheiten in der Aktenlage gestoßen. Ein Dokument, das Anis Amri betrifft, soll zurückdatiert und verändert worden sein. Das wäre eine schwere Straftat und ist vollkommen unabhängig davon zu sehen, ob diese nun in der Akte stehende Einschätzung zu Amris kriminellen Handlungen zu einer Festnahme geführt hätte und so der Anschlag vielleicht verhindert worden wäre. „Wir kennen diese Stadt und wissen, dass das nicht automatisch zu einer Inhaftierung Amris geführt hätte. Das lässt sich heute, wo wir wissen, dass er einen terroristischen Anschlag verübt hat, nicht mehr objektiv bewerten und deshalb bleibt alles im Konjunktiv“, so Spaniel.

Mit freundlichen Grüßen

GdP in den Medien

19. Mai 2015
Quell : GdP Berlin

Stress, Angriffe : Polizisten in Kreuzberg und Neukölln sind besonders oft krank

19. Mai 2017

Der Dienst in Kreuzberg, Friedrichshain und Neukölln macht die Polizisten krank. Die örtliche Direktion 5 ist diejenige mit dem höchsten Krankenstand in der Stadt. Laut einer internen Auflistung, die der Berliner Zeitung vorliegt, ist in dem Bereich fast jeder fünfte Polizist krank geschrieben. (...) „Die Krankenstände sind immens. Das zeigt, dass es einen ungeheuren Personalbedarf bei der Polizei gibt“, sagt Benjamin Jendro von der Gewerkschaft der Polizei. (...)